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Supermarket Guard Simulator (Demo)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 20. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit


Die Demo von Supermarket Guard Simulator zeigt ziemlich schnell, was das Spiel sein will: ein etwas chaotischer Job-Simulator, bei dem du als Security im Supermarkt arbeitest, Diebe jagst und gleichzeitig irgendwie den Laden am Laufen hältst. Die Grundidee ist tatsächlich überraschend frisch und hat Potenzial.


Interessantes Konzept, das sofort funktioniert


Am Anfang macht das Ganze wirklich Spaß. Du beobachtest Kunden, checkst ihr Verhalten und versuchst herauszufinden, wer etwas klaut. Dieses „Beobachten und Reagieren“-Prinzip funktioniert gut und erzeugt eine gewisse Spannung.


Dazu kommen kleine Gameplay-Elemente wie Kameras überwachen, Leute kontrollieren oder eingreifen, wenn etwas eskaliert. Die Demo bietet sogar schon verschiedene Tools, Waffen und kleine Aufgabenstränge, die etwa 2 Stunden Spielzeit liefern können. Gerade am Anfang denkt man sich: „Okay, das könnte richtig gut werden.“



Schnell zeigt sich die größte Schwäche


Nach kurzer Zeit kippt das Ganze aber. Der Ablauf wiederholt sich sehr schnell und es fehlt an echter Weiterentwicklung. Du machst im Grunde immer dasselbe: beobachten - Verdacht - eingreifen - wieder von vorne


Es kommen zwar kleine Variationen dazu, aber das reicht nicht, um langfristig zu motivieren. Das Spiel wirkt eher wie ein Proof of Concept als wie ein durchdachtes System.


KI und Abläufe wirken noch unfertig


Ein großes Problem ist die KI. Kunden verhalten sich teilweise seltsam oder unrealistisch, was die Immersion kaputt macht.


Manche Situationen wirken eher zufällig als logisch – du reagierst nicht, weil du clever warst, sondern weil das Spiel es gerade so wollte. Genau das nimmt dem Ganzen viel von der möglichen Tiefe. Die Idee ist gut, aber Wiederholungen und KI-Probleme bremsen den Spielspaß deutlich aus.



Technisch okay, aber nichts Besonderes


Optisch ist das Spiel absolut im Indie-Bereich. Funktional, aber nichts, was hängen bleibt. Animationen wirken teilweise steif, die Umgebung eher zweckmäßig und die Grafik unfertig.

Die Performance ist dafür stabil, was man fairerweise sagen muss. Aber insgesamt merkt man deutlich, dass hier noch viel Feinschliff fehlt.


Humor trifft nicht immer


Das Spiel versucht teilweise witzig zu sein – und das klappt gelegentlich. Aber oft wirkt es eher zufällig chaotisch als gezielt lustig. Dieser „absurde Simulator“-Vibe ist da, aber noch nicht richtig ausgearbeitet.


Viel Potenzial, aber aktuell noch zu wenig Inhalt


Die Demo von „Supermarket Guard Simulator“ ist ein guter erster Eindruck, aber eben genau das: eine Demo. Die Idee funktioniert, und die ersten Minuten machen Spaß. Aber danach merkt man schnell, dass es an Tiefe, Abwechslung und Feinschliff fehlt.

Wenn die Entwickler hier nachlegen – mehr Systeme, bessere KI, mehr Szenarien – könnte das richtig gut werden. Im aktuellen Zustand ist es eher ein netter Testlauf als ein Spiel, das langfristig fesselt.



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