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Shelter 2 (PC)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 23. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


„Shelter 2“ ist seinem Vorgänger in vielen Punkten sehr ähnlich und doch im Vergleich zu anderen Spielen etwas ganz anderes. Während man im ersten Teil in die Rolle einer Dachsmama geschlüpft ist, ist man nun als Mutter Luchs unterwegs. Und als solche trägt man viel Verantwortung! Zunächst geht es darum, die lieben Kleinen auf die Welt zu bringen und sie zu versorgen. Es gilt sie zu beschützen und ihnen das leben in der Wildnis beizubringen. Doch Vorsicht ist geboten, denn Wölfe wollen unseren Babys ans Leder – und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie tragisch das als virtuelle Luchsmama ist, eins der Kleinen zu verlieren …


Das Leben aus der Sicht einer Dachs-Mama

 

Bei „Shelter 2“ wechselt man einfach mal die Rolle. Während es in den meisten Spielen darum geht, Tiere zu jagen und zu töten, sind wir nun also selbst ein Tier (das allerdings auch andere Tiere jagt und tötet, aber das ist nunmal der Lauf der Natur). Dabei ist dies eins dieser Spiele, das man gut zwischendurch etwas spielen kann. Wenn man noch nicht schlafen kann oder eine Stunde Freizeit zwischen zwei Terminen hat. Es fesselt nicht so extrem an den PC wie andere Titel, es geht aber zu Herzen. Ja, wenn man zartbesaitet ist könnte es durchaus sein, dass die eine oder andere Träne fließt.

 

Neben dem unüblichen Gameplay ist allersdings auch die Grafik anders als das, was man so kennt. Im Origamistil gehalten hat man das Gefühl, sich durch eine Welt aus Papier zu bewegen. Dies ist durchaus hübsch anzusehen, aber nicht jedermanns Sache. Vor allem bei der Landschaft ist dieser Grafikstil sogar etwas störend. Ein wenig ist es an manchen Stellen so, als würde man in einen Bug hineinlaufen, wenngleich die Darstellung genau so gewollt ist. Wirklich eine Grafik, die man mögen muss, um sich in der Spielwelt verlieren zu können. Vielleicht hätte ein anderer Stil mehr Spieler in den Bann ziehen können.

 

Ein nettes Spiel für Zwischendurch


Am Sound hingegen gibt es nichts auszusetzen, im Gegenteil! Vom niedlichen Gemaunze der kleinen Luchsbabys bis zum friedlichen Schnurren geht einem als Katzenfreund hier wirklich das Herz auf. Und auch das Wolfsgeheul ist sehr authentisch – kurzum: die Soundkulisse ist hervorragend!

 

„Shelter 2“ ist eins dieser Spiele, das wirklich zurecht den Namen Indie Game verdient hat. Ein Spiel, das es so – abgesehen vom eigenen Vorgänger – nicht ein zweites Mal gibt und allein deswegen schon einen Blick wert ist. Ob man es dann auch mag, ist eine andere Frage, aber ein liebenswertes Spielprinzip ist absolut vorhanden.




Ein liebevolles Spiel, dessen Grafik aber gewöhnungsbedürftig ist


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