Truck Simulator 2026: USA (Demo)
- Jana

- 2. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

LKW-Simulationen erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Mit „Truck Simulator 2026: USA“ möchte KIWI PRODUCTION LTD nun ebenfalls ein Stück vom Kuchen abhaben. Die Demo vermittelt bereits einen ersten Eindruck, macht aber auch deutlich, dass bis zur Vollversion noch einiges an Arbeit notwendig ist.
Gute Atmosphäre auf amerikanischen Highways
Die Demo versetzt euch in die Rolle eines Fahranfängers, der seine ersten Transportaufträge auf ausgewählten US-Straßen absolviert. Die Landschaften vermitteln durchaus das typische Gefühl endloser amerikanischer Highways, während Städte, Tankstellen und Rastplätze für etwas Abwechslung sorgen. Die Spielwelt ist zwar stark begrenzt, erfüllt ihren Zweck aber als Vorgeschmack auf die Vollversion.
Besonders positiv fällt auf, dass der Entwickler versucht, mehr Interaktion einzubauen. Anhänger ankuppeln, tanken oder Betriebsflüssigkeiten kontrollieren sorgen dafür, dass man sich etwas stärker als echter Trucker fühlt und nicht nur von A nach B fährt.

Solide Ideen treffen auf unausgereifte Technik
Leider zeigt die Demo auch sehr deutlich ihre Schwächen. Vor allem die Fahrphysik wirkt noch unausgereift. Das Lenkverhalten fühlt sich teilweise schwammig an und die Fahrzeuge reagieren nicht immer glaubwürdig.
Noch deutlicher werden die Probleme beim KI-Verkehr. Fahrzeuge kollidieren miteinander, manche Autos zeigen Darstellungsfehler und der Verkehrsfluss wirkt häufig unnatürlich. Solche Fehler reißen die Immersion immer wieder auseinander und zeigen, dass hier noch viel Feinschliff notwendig ist.
Technik mit Luft nach oben
Grafisch hinterlässt die Demo einen ordentlichen Eindruck. Die Trucks sind detailliert modelliert und auch die Innenräume können sich sehen lassen. Gleichzeitig fehlt der Umgebung stellenweise noch die Lebendigkeit und viele Bereiche wirken etwas steril.
Positiv ist dagegen, dass der Entwickler bereits aktiv an Verbesserungen arbeitet. Kurz nach Veröffentlichung wurden unter anderem Fehler beim Tanken, beim Sound, beim Verkehr und bei der Benutzeroberfläche behoben. Das zeigt zumindest, dass auf das Feedback der Community reagiert wird.

Kann daraus ein ernsthafter Konkurrent werden?
Genau diese Frage lässt sich nach der Demo noch nicht beantworten. Die Grundlagen sind vorhanden und einige Ideen gehen sogar über klassische Truck-Simulatoren hinaus. Gleichzeitig fehlt aktuell noch die technische Qualität, um sich mit den etablierten Genregrößen messen zu können.
Sollte es den Entwicklern gelingen, Fahrphysik, KI und Performance deutlich zu verbessern, könnte hier durchaus ein interessanter Konkurrent entstehen. Im jetzigen Zustand wirkt die Demo allerdings eher wie eine frühe Alpha-Version als ein nahezu fertiges Produkt.





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