The School For Good And Evil
- Jana

- 1. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

„The School for Good and Evil“ ist ein Fantasyfilm, der auf der gleichnamigen Buchreihe von Soman Chainani basiert. Die Geschichte dreht sich um die Freundinnen Sophie und Agatha, die aus ihrem kleinen Dorf in eine magische Schule entführt werden, in der angehende Helden und Schurken ausgebildet werden. Was zunächst wie ein klassisches Märchenabenteuer wirkt, entwickelt sich zu einer Mischung aus moderner Fantasy, Humor und klassischen Märchenelementen.
Handlung im Überblick
Sophie träumt davon, eine strahlende Prinzessin zu sein, während Agatha eher düster und introvertiert ist. Als sie in die magische Schule gebracht werden, passiert das Unerwartete: Sophie landet in der „School for Evil“, Agatha in der „School for Good“. Dieser Tausch stellt ihre Vorstellungen von Gut und Böse auf den Kopf und setzt ihre Freundschaft unter Druck. Um wieder zurückzukehren und ihren Platz in der Welt zu finden, müssen sie sich den Prüfungen der Schule stellen und erkennen, dass wahre Heldenhaftigkeit oft anders aussieht als erwartet.
Stärken des Films
Optisch überzeugt der Film: Die Schule, die Kostüme und die magischen Elemente sind detailreich gestaltet und schaffen eine märchenhafte Atmosphäre. Die bekannten Schauspielerinnen und Schauspieler wie Charlize Theron und Kerry Washington liefern solide Leistungen ab und verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme. Die Grundidee der vertauschten Rollen von Gut und Böse ist interessant und sorgt für einige überraschende Momente.
Schwächen: Handlung und Charaktere
Die Handlung wirkt an einigen Stellen überladen. Viele Ereignisse passieren schnell nacheinander, wodurch Charakterentwicklungen oft oberflächlich bleiben. Sophie und Agatha wirken nicht immer greifbar, und ihre inneren Konflikte werden nur teilweise nachvollziehbar gezeigt. Außerdem nimmt der Film sich einige Freiheiten im Vergleich zur Buchvorlage, was Fans der Romane stören könnte. Manchmal wirken Wendungen und Entscheidungen der Figuren eher konstruiert als organisch.
Unterhaltsam, aber oberflächlich
„The School for Good and Evil“ ist im Großen und Ganzen aber ein visuell ansprechender Fantasyfilm mit charmanten Ideen und einem interessanten Spiel mit Gut und Böse. Wer sich von der märchenhaften Welt und der bunten Inszenierung unterhalten lassen möchte, wird Spaß haben. Insgesamt bietet der Film nette Unterhaltung, bleibt aber erzählerisch eher oberflächlich und wirkt stellenweise wie der Auftakt zu einer größeren Geschichte, die noch weiter erzählt werden müsste.

Ein unterhaltsames Spiel zwischen Gut und Böse |
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