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The Exit Project: Backstreets (Nintendo Switch)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit


Mit „The Exit Project: Backstreets“ bekommt die Nintendo Switch ein kleines Horrorspiel, das weniger auf Action setzt, sondern vielmehr auf Aufmerksamkeit und Atmosphäre. Das Grundprinzip ist simpel: Man bewegt sich immer wieder durch dieselbe düstere Seitengasse und muss genau beobachten, ob sich etwas verändert hat. Klingt zunächst einfach, entwickelt aber erstaunlich schnell eine unangenehme Spannung.


Gerade dieses Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“, macht einen großen Teil des Reizes aus. Selbst kleine Veränderungen wirken plötzlich unheimlich und man beginnt automatisch, jede Ecke genau zu kontrollieren. Dadurch entsteht eine konstante Nervosität, obwohl eigentlich oft gar nicht viel passiert.


Atmosphäre funktioniert richtig gut


Optisch schafft das Spiel eine angenehm bedrückende Stimmung. Die dunklen Hinterhöfe, das schwache Licht und die ruhige Geräuschkulisse sorgen dafür, dass man sich nie wirklich sicher fühlt. Besonders mit Kopfhörern funktioniert die Atmosphäre überraschend gut.


Auch die vielen kleinen Details in der Umgebung gefallen. Überall stehen Objekte herum, wodurch man ständig überlegen muss, ob etwas schon immer dort war oder ob sich gerade etwas verändert hat. Genau dadurch bleibt das Spielprinzip spannend.



Leider fehlt es an Umfang


So interessant die Idee auch ist, merkt man leider relativ schnell, dass dem Spiel etwas mehr Inhalt gutgetan hätte. Wer aufmerksam spielt, kann ziemlich schnell durch sein. Zusätzliche Bereiche, mehr Variationen oder unterschiedliche Szenarien hätten dem Ganzen deutlich mehr Langzeitmotivation verliehen.


Dazu kommt, dass manche Effekte und Sprachaufnahmen etwas künstlich wirken. Das zerstört die Stimmung zwar nicht komplett, aber an einigen Stellen hätte etwas mehr Feinschliff nicht geschadet.


„The Exit Project: Backstreets“ lebt vor allem von seiner unangenehmen Atmosphäre und dem simplen, aber cleveren Beobachtungsprinzip. Das Spiel schafft es tatsächlich, selbst kleine Veränderungen spannend wirken zu lassen. Gleichzeitig bleibt aber das Gefühl, dass hier noch deutlich mehr möglich gewesen wäre.





Atmosphärisch stark, aber schnell vorbei



 

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