Seina: a Tale Of Spirits (Demo)

Manchmal braucht es keine epische Weltrettung, um ein Abenteuer zu erzählen. „Seina: a Tale Of Spirits“ schickt uns als junges Mädchen namens Mika auf die Suche nach ihrer verschwundenen Katze Seina. Was zunächst nach einer einfachen Geschichte klingt, entwickelt sich zu einer Reise durch eine märchenhafte Welt voller Natur, geheimnisvoller Geister und alter Ruinen.
Eine Welt zum Durchatmen
Optisch setzt das Spiel auf farbenfrohe Landschaften, einen malerischen Stil und eine von japanischer Ästhetik inspirierte Spielwelt. Überwucherte Tempel, neblige Wälder und ruhige Seen sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Dazu kommt ein zurückhaltender Soundtrack, der die Erkundung begleitet, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Gerade diese ruhige Präsentation dürfte Fans sogenannter Cozy Games ansprechen. Statt permanent Action zu liefern, lädt „Seina“ dazu ein, die Umgebung genauer anzusehen und kleine Details zu entdecken. Allerdings muss man sich auf das gemächliche Tempo einlassen können. Wer ständig neue Herausforderungen und spektakuläre Ereignisse erwartet, könnte sich schnell unterfordert fühlen.
Kleine Aufgaben statt großer Kämpfe
Das Gameplay konzentriert sich auf Erkundung, leichte Rätsel und kleinere Aufgaben. Auf Mikas Reise begegnen wir verschiedenen Tiergeistern, die unsere Hilfe benötigen oder Hinweise auf Seinas Verschwinden geben. Durch diese Begegnungen erfahren wir nach und nach mehr über die geheimnisvolle Welt.
Komplexe Kampfsysteme oder anspruchsvolle Rätsel stehen dabei nicht im Mittelpunkt. Das Spiel möchte vor allem durch seine Figuren, die Umgebung und die Geschichte unterhalten. Das passt zum Konzept, lässt aber auch die Frage offen, wie abwechslungsreich der Ablauf über die gesamte Spieldauer bleibt.
Nicht ohne technische Fragezeichen
Die visuelle Gestaltung ist eine der auffälligsten Eigenschaften des Spiels. Aber die spielerische Tiefe muss sich erst noch beweisen. Die bisherigen Eindrücke vermitteln ein klares Bild der Atmosphäre, reichen aber noch nicht aus, um die Qualität der gesamten Geschichte abschließend beurteilen zu können.


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