RD Racing (PC)
- Jana

- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Es gibt Rennspiele, die auf realistische Fahrphysik, lizenzierte Fahrzeuge und Hochglanzgrafik setzen – und dann gibt es Titel wie „RD Racing“, die bewusst einen anderen Weg gehen. Hier steht nicht das perfekte Bremsmanöver oder eine realitätsnahe Simulation im Mittelpunkt, sondern reine Arcade-Action. Das Spiel wirft den Spieler direkt in schnelle Rennen, bei denen nicht nur Geschwindigkeit zählt, sondern auch ein gewisses Maß an Chaos.
Schnell, unkompliziert und direkt
„RD Racing“ verschwendet wenig Zeit mit komplizierten Menüs oder langwierigen Erklärungen. Nach kurzer Eingewöhnung ist klar, worum es geht: Rennen fahren, Gegner hinter sich lassen und sich Stück für Stück verbessern. Gerade für Spieler, die einfach schnell eine Runde zwischendurch spielen möchten, funktioniert dieses Konzept durchaus gut.

Das Gameplay lebt dabei vor allem von seinem schnellen Tempo. Man sitzt nicht minutenlang in Menüs oder Einstellungen fest, sondern landet rasch wieder auf der Strecke. Das sorgt dafür, dass man immer wieder eine weitere Runde anhängen möchte.
Die Grafik wirkt stellenweise altbacken
Während das Spiel beim Spielgefühl durchaus punkten kann, hinterlässt die grafische Präsentation einen gemischten Eindruck. Die Optik erfüllt ihren Zweck, wirkt jedoch teilweise recht einfach und erinnert stellenweise eher an ältere Indie- oder Mobile-Titel als an moderne Rennspiele.

Besonders Umgebungen und Details hätten mehr Feinschliff vertragen können. Strecken wirken teilweise etwas leer und bieten optisch wenig Abwechslung. Natürlich steht bei einem solchen Arcade-Spiel nicht die Grafik im Vordergrund – dennoch entsteht gelegentlich der Eindruck, dass hier mehr möglich gewesen wäre. Vor allem Spieler, die aktuelle Effekte oder aufwendige Details erwarten, könnten etwas enttäuscht werden.
Motivation durch Fortschritt
Positiv fällt auf, dass das Spiel versucht, den Spieler mit einem Fortschrittssystem bei Laune zu halten. Verbesserungen und Freischaltungen sorgen dafür, dass man nicht nur Rennen fährt, sondern auch das Gefühl bekommt, sich langsam weiterzuentwickeln.
Allerdings bleibt die Frage offen, wie lange die Motivation aufrechterhalten wird. Nach einigen Spielstunden kann sich ein gewisser Wiederholungseffekt bemerkbar machen, da sich viele Abläufe ähneln.
Wer einfach kurz abschalten und ohne viel Nachdenken Rennen fahren möchte, kann hier durchaus Spaß haben. Spieler, die Wert auf moderne Grafik oder besonders tiefgehende Inhalte legen, werden allerdings schnell die Grenzen des Spiels erkennen.


Spaßige Arcade-Action mit leichten Schwächen |





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