top of page

Palm Simulator 2 (Preview)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 16. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit



"Palm Simulator 2" ist streng genommen kein Spiel. Es gibt keine Steuerung, keine Aufgaben, keine Interaktion und keine Entscheidungen. Man tut nichts. Man kann nichts tun. Man existiert lediglich.


Tag wird Nacht, Nacht wird Tag


Der gesamte Inhalt besteht darin, dass Zeit vergeht. Es ist Tag, dann ist Nacht, dann wieder Tag. Die Kamera bleibt am Strand. Man ist eine Palme. Mehr passiert nicht. Es gibt keine Ereignisse, keine Überraschungen, keine Abwechslung.


Punkte ohne Bedeutung


Während man nichts tut, sammelt man Punkte. Diese Punkte erlauben es, eine andere Palme zu sein. Das ist der einzige „Fortschritt“, den das Spiel bietet. Die neue Palme ändert nichts am Erlebnis, nicht an der Perspektive und nicht an dem, was man tut – nämlich weiterhin nichts.



Humorlose Leere


Das Spiel wird oft als absurd oder humorvoll beschrieben, doch daran ist nichts lustig. Es gibt keinen Gag, keine Pointe und keinen Moment, der überrascht. Die Abwesenheit von Gameplay ist kein cleverer Kommentar, sondern schlicht Abwesenheit von Inhalt.


Warten als Mechanik


Palm Simulator 2 verwechselt Minimalismus mit Idee. Die Zeit, die man im Spiel verbringt, ist die einzige Ressource. Je länger man wartet, desto mehr Punkte bekommt man. Das ist kein Spielprinzip, sondern ein Leerlauf mit Belohnungssystem. Die Grafik ist dabei leider auch nicht überzeugend.



Fazit


Palm Simulator 2 ist kein experimentelles Kunstprojekt und kein ironischer Kommentar auf Games. Es ist ein Bildschirm, auf dem Zeit vergeht. Wer hier Unterhaltung, Humor oder Interaktion erwartet, wird nichts davon finden. Wer wissen möchte, wie es ist, eine Palme zu sein und dabei nichts zu tun, bekommt exakt das – nicht mehr und nicht weniger.





Konsequent inhaltslos





Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page