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Drive Together (PC)

Autorenbild: Jana
Jana
24. Juni
2 Min. Lesezeit

„Drive Together“ basiert auf einer ebenso einfachen wie genialen Idee: Statt dass jeder sein eigenes Fahrzeug steuert, teilen sich bis zu vier Spieler die Kontrolle über ein einziges Auto. Einer lenkt nach links, ein anderer nach rechts, ein dritter gibt Gas und der vierte bremst. Um überhaupt ans Ziel zu kommen, müssen alle perfekt zusammenarbeiten.


Die Realität sieht allerdings meist anders aus. Während der eine Spieler noch beschleunigt, tritt der nächste bereits auf die Bremse, während die Lenker in unterschiedliche Richtungen arbeiten. Das Ergebnis sind spektakuläre Abstürze, missglückte Sprünge und Situationen, die regelmäßig für Lachanfälle sorgen. Genau daraus bezieht das Spiel seinen Reiz.


Perfekt für einen lustigen Spieleabend


Wer Titel wie „Overcooked“, „Moving Out“ oder andere Koop-Chaos-Spiele mag, wird sich hier sofort zuhause fühlen. Der eigentliche Gegner ist nicht die Strecke, sondern die eigene Kommunikation. Jede Kurve wird zur Herausforderung und jeder erfolgreich absolvierte Abschnitt fühlt sich wie ein kleiner Sieg an.



Besonders gelungen ist dabei die niedrige Einstiegshürde. Die Steuerung ist schnell erklärt und neue Mitspieler verstehen das Prinzip innerhalb weniger Minuten. Dadurch eignet sich „Drive Together“ hervorragend für spontane Runden mit Freunden oder Familienmitgliedern.


Spaßfaktor vor Tiefgang


Spieler, die komplexe Rennsimulationen oder ausgefeilte Fahrphysik erwarten, sind hier allerdings an der falschen Adresse. Das Spiel setzt bewusst auf Chaos und Humor statt auf Realismus. Die Fahrphysik dient in erster Linie dazu, möglichst lustige Situationen zu erzeugen.


Auch der Umfang wirkt derzeit noch überschaubar. Zwar sorgen verschiedene Strecken und Parkour-Abschnitte für Abwechslung, langfristig lebt das Spiel aber vor allem von der Gruppe, mit der man spielt. Alleine verliert das Konzept deutlich an Reiz.



Technik und Präsentation


Optisch setzt „Drive Together“ auf einen bunten, einfachen Stil, der seinen Zweck erfüllt. Die Grafik wird niemanden vom Hocker reißen, bleibt aber stets übersichtlich und unterstützt das chaotische Gameplay gut. Der Fokus liegt klar auf dem gemeinsamen Spielerlebnis und nicht auf spektakulären Effekten.


Ein Auto, vier Fahrer – was soll da schon schiefgehen?


„Drive Together“ ist eines dieser Spiele, bei denen der eigentliche Spaß nicht aus dem Gewinnen entsteht, sondern aus den katastrophalen Fehlversuchen auf dem Weg dorthin. Das Konzept ist herrlich verrückt, leicht verständlich und sorgt in der richtigen Gruppe für viele unterhaltsame Stunden.


Wer ein ernsthaftes Rennspiel sucht, sollte einen Bogen darum machen. Wer hingegen gemeinsam lachen, diskutieren und sich gegenseitig die Schuld für den nächsten Absturz geben möchte, bekommt hier ein überraschend unterhaltsames Koop-Spiel.





Koop-Chaos, das Freundschaften auf die Probe stellt




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