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Die Götter sind nicht tot - Versprechen

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 25. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Petra Hasler ist eine österreichische Autorin, die in der Steiermark lebt und sich seit ihrer Kindheit dem Schreiben widmet. In ihren Romanen verbindet sie reale, moderne Lebenswelten mit fantastischen und mythologischen Elementen. Besonders nordische Mythen, archetypische Kräfte und spirituelle Fragestellungen prägen ihr literarisches Schaffen. Mit mehreren veröffentlichten Werken im Bereich der Phantastik hat sie sich einen Namen als Autorin gemacht, die komplexe Themen verständlich, emotional und atmosphärisch erzählt. Diese Erfahrung und erzählerische Sicherheit sind auch in Die Götter sind nicht tot auf jeder Seite spürbar.


Mythologie trifft moderne Welt


Mit „Die Götter sind nicht tot - Versprechen“ gelingt Petra Hasler ein eindrucksvoller Roman, der alte Mythen behutsam in eine moderne Erzählung einwebt. Das Buch stellt eine ebenso faszinierende wie zeitlose Frage: Was wäre, wenn die alten Götter nie verschwunden sind – sondern im Verborgenen weiterexistieren? Aus dieser Idee entwickelt Hasler eine Geschichte, die Spiritualität, Mythologie und menschliche Existenzfragen gekonnt miteinander verbindet.


Kurze Inhaltsangabe


Der Roman spielt in einer Welt, die unserer eigenen sehr nahekommt, in der jedoch uralte göttliche Mächte weiterhin Einfluss auf das Geschehen nehmen. Menschen geraten – teils unbewusst, teils gezwungenermaßen – in das Spannungsfeld dieser Kräfte. Alte Versprechen, Entscheidungen aus der Vergangenheit und das Wirken der Götter holen die Figuren ein und stellen ihr bisheriges Weltbild infrage. Schritt für Schritt entfaltet sich eine Geschichte, in der Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind.


Petra Hasler schreibt in einer bildhaften Sprache, die eine dichte und stimmige Atmosphäre schafft. Die mythologischen Elemente fügen sich nahtlos in die Handlung ein und wirken niemals aufgesetzt. Besonders gelungen ist die emotionale Tiefe des Romans: Zweifel, innere Konflikte und leise Momente der Erkenntnis werden feinfühlig dargestellt und verleihen der Geschichte große Glaubwürdigkeit.


Vielschichtige Figuren und große Themen


Die Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet und entwickeln sich glaubwürdig im Verlauf der Handlung. Sie bewegen sich zwischen moderner Realität und uralter Mythologie, zwischen Rationalität und Glauben. Zentrale Themen wie Verantwortung, Schuld, Identität und Hoffnung ziehen sich konsequent durch den Roman und geben ihm zusätzliche Tiefe, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen.


„Die Götter sind nicht tot - Versprechen“ ist kein Buch für den schnellen Konsum, sondern eine Lektüre, die Raum zum Nachdenken lässt und auch nach dem Lesen weiterwirkt. Petra Hasler zeigt eindrucksvoll, dass mythologische Stoffe auch in der heutigen Zeit Relevanz besitzen und emotional berühren können. Der zweite Teil der Reihe – „Die Götter sind nicht tot - Verrat“ – ist im Dezember 2025 erschienen, sodass man sich nach der Lektüre dieses Buches gleich in das nächste Abenteuer stürzen kann.


Ein Roman, der lange nachhallt


Dieser Roman ist eine klare Empfehlung für alle, die tiefgründige, atmosphärische Geschichten lieben und sich für Mythologie, Spiritualität und starke Charaktere begeistern. Die Götter sind nicht tot vereint erzählerische Qualität mit philosophischer Tiefe und macht deutlich, dass alte Götter vielleicht näher sind, als man glaubt.




Atmosphärisch, bildhaft und emotional



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