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Before Exit: Gas Station - Daylight (DLC)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


"Before Exit: Gas Station – Daylight" ist ein DLC, der das bekannte Konzept der Reihe spürbar verändert, ohne es komplett neu zu erfinden. Statt dunkler Nachtschichten setzt das Spiel diesmal auf Tageslicht – doch wer denkt, dass damit die Bedrohung verschwindet, liegt komplett falsch.


Perspektivwechsel bringt frischen Wind


Im DLC schlüpft man nicht mehr in die Rolle des Tankstellenmitarbeiters, sondern spielt dessen Frau, die das Verschwinden ihres Mannes aufklären will. Diese neue Perspektive funktioniert erstaunlich gut und gibt der Story mehr Gewicht. Die Handlung wirkt persönlicher und direkter, weil man aktiv nach Antworten sucht und nicht nur „arbeitet“.

Das sorgt dafür, dass sich der DLC nicht wie ein einfacher Zusatz, sondern wie ein wichtiger Teil der Gesamtgeschichte anfühlt.


Gameplay reduziert, aber fokussiert


Das zentrale Gameplay besteht darin, Anomalien zu entdecken und mit einer Kamera festzuhalten. Jeder Tag bringt neue Auffälligkeiten, die man dokumentieren muss, um voranzukommen.


Das funktioniert gut, ist aber auch sehr reduziert. Es gibt kaum klassische Interaktionen – alles dreht sich ums Beobachten und Fotografieren. Das macht den Einstieg einfach, kann aber auf Dauer etwas eintönig wirken.



Tageslicht macht es nicht weniger unheimlich


Interessant ist, dass das Spiel trotz heller Umgebung seine beklemmende Atmosphäre beibehält. Geräusche, subtile Veränderungen und plötzlich auftauchende Details sorgen dafür, dass man ständig angespannt bleibt. Hier zeigt der DLC, dass Horror nicht zwingend Dunkelheit braucht, um zu funktionieren.


Kleine Frustmomente im Detail


Ein klarer Kritikpunkt ist die Umsetzung der Fotomechanik. Manche Anomalien werden nur aus bestimmten Winkeln erkannt, was schnell frustrierend werden kann. Es kommt vor, dass man etwas korrekt entdeckt, das Spiel es aber nicht registriert – und man dadurch den Tag wiederholen muss. Das wirkt unnötig umständlich und reißt immer wieder aus der eigentlich guten Atmosphäre.


Kurzes, aber intensives Erlebnis


Der DLC ist kein riesiges Content-Paket, sondern eher eine kompakte Erweiterung. Ein Durchlauf dauert nicht lange, allerdings motivieren verschiedene Enden und wechselnde Anomalien zu mehreren Runs. Insgesamt bleibt es aber eher ein kurzes Erlebnis.





Eine gelungene Erweiterung mit einem neuen Blickwinkel



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