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Move Together (PC)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 10. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


„Move Together“ von TWEN versucht, ein chaotisches Koop-Erlebnis rund ums Packen von Fahrzeugen zu liefern – und auf den ersten Blick funktioniert das auch. Die Idee ist charmant: Gemeinsam Objekte drehen, stapeln, verstauen und dabei über den besten Weg diskutieren. Doch je länger man spielt, desto deutlicher wird, dass das Konzept zwar Potenzial hätte, aber in der Umsetzung oft nicht die Tiefe oder Qualität erreicht, die man sich wünscht.


Koop-Chaos mit Spaßfaktor – aber nur kurz


In den ersten Runden kann „Move Together“ durchaus unterhalten. Das gemeinsame Planen und Platzieren sorgt für ein paar lustige Momente, vor allem wenn man mit Freunden spielt, die das Chaos mit Humor nehmen. Die Physik-Elemente sorgen gelegentlich für witzige Situationen, aber genauso oft dafür, dass eigentlich einfache Aufgaben frustrieren. Das Spielgefühl bleibt dadurch wechselhaft und stark abhängig von der Gruppendynamik.



Schnell repetitiv und wenig motivierend


Nach der anfänglichen Neugier zeigt sich jedoch rasch, wie begrenzt „Move Together“ tatsächlich ist. Die Aufgaben ähneln sich sehr stark, die Level wirken trotz verschiedener Umgebungen erstaunlich gleichförmig, und die Mechaniken entwickeln sich kaum weiter. Es gibt nur wenige echte Überraschungen, und die Motivation, „nur noch ein Level“ zu spielen, lässt schneller nach, als man erwartet. Wer länger dranbleibt, merkt, dass das Spiel nicht viel Abwechslung oder Belohnung für Fortschritt bietet.


Frust durch Teamwork – und ohne Team kaum spielbar


Dass das Spiel auf Koop ausgelegt ist, wäre kein Problem – wenn die Zusammenarbeit nicht so oft zur Nervenprobe würde. Die Physik wirkt gelegentlich unpräzise, Objekte verhaken sich oder rutschen trotz korrekter Platzierung wieder heraus, und hektische Situationen werden dadurch eher mühsam als lustig. Mit einem unkoordinierten Team kann das schnell zu Frust statt Spaß führen. Als Einzelspieler ist das Erlebnis noch eingeschränkter: Alleine verliert das Spiel fast seinen gesamten Unterhaltungswert.



Ein gutes Konzept, dem es an Feinschliff fehlt


„Move Together“ hinterlässt den Eindruck eines Spiels, das mit etwas mehr Feinarbeit, mehr Vielfalt und besseren Mechaniken deutlich stärker hätte sein können. Es hat einen sympathischen Ansatz, aber es bleibt im Kern ein sehr oberflächliches Erlebnis, das weder langfristig motiviert noch technisch besonders sauber wirkt.


Nett für zwischendurch – aber kein Spiel, das hängenbleibt


„Move Together“ ist ein Titel, der ein paar unterhaltsame Minuten liefern kann, aber nur selten wirklich packt. Mit Freunden kann es kurz Spaß machen, doch das Grundkonzept trägt einfach nicht besonders weit. Wer ein chaotisches, tiefgehendes oder abwechslungsreiches Koop-Spiel sucht, wird hier vermutlich enttäuscht. Insgesamt bleibt „Move Together“ ein netter Ansatz, der aber deutlich hinter seinem Potenzial zurückbleibt.




Schnell repetitiv und wenig motivierend



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