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MOONY:Black_Lotus (PC)

  • Autorenbild: Jana
    Jana
  • 21. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Mystisch, düster, beklemmend – so kann die Atmosphäre von „MOONY:Black_Lotus“ beschrieben werden. Das Spiel des österreichischen Entwicklers Icegrim Softworks ist am 8. Oktober 2025 erschienen und hat schon auf den ersten Blick große Hoffnungen auf ein spannendes Indie-Spiel gemacht.

 

Und so viel sei direkt verraten: Wir wurden nicht enttäuscht! Bei „MOONY:Black_Lotus“ befinden wir uns in einer Welt, die aus den Überresten einer einst aufblühenden Zivilisation besteht. Unsere Figur – Moony, ein Mädchen, das mach dem Tod ihres Vaters in einer surrealen Welt versinkt – wird im Laufe des Spiels vergessene Geschichten und Erinnerungen aufdecken und dabei auf Korruption und Böses stoßen. Sie macht sich auf eine Reise durch Schmerz zur Selbstfindung.


 

Fangen wir aber von vorne an: Zunächst wird man einfach in eben diese genannte Welt geworfen und rennt drauflos. Die Steuerung – die auch mit Controller möglich ist – ist dabei schnell und einfach zu lernen. Wenngleich wir zu Beginn noch nicht recht wissen, worum es überhaupt geht, fühlen wir uns schnell in die Atmosphäre hineingezogen und vergessen die Welt um uns herum.


Dazu trägt nicht nur die auf den Punkt getroffene Grafik bei, sondern vor allem der Soundtrack. Und hier zeigt sich mal wieder, dass in der heutigen Zeit viel zu häufig auf KI und Einheitsbrei gesetzt wird. Soundtracks fallen dabei leider oft gar nicht mehr auf. Anders bei diesem Spiel! Die Musik ist handgemacht, selbst komponiert und mit einem Orchester eingespielt worden. Die Atmosphäre, die dabei entstanden ist, lässt „MOONY:Black_Lotus“ ganz besonders glänzen. Sollte da überhaupt erwähnt werden, dass es sich bei dem Orchester um eine Gruppe von Freunden handelt, die die Musik ohne großes Budget aufgenommen hat? Ja, wir denken schon! Denn erstens sind die Aufnahmen höchst professionell geworden und zweitens gibt diese Info dem Spiel nochmal eine ganz persönliche Note.


 


Aber zurück zum Gameplay: Bei „MOONY:Black_Lotus“ handelt es sich um eine Mischung aus Environmental Storytelling, Rätseln und Jump 'n' Run. Auch Stealth-Passagen spielen eine Rolle.  Wir bekommen hier also keinen typischen Action-Plattformer, sondern vielmehr ein liebevolles Spiel, das zu entschleunigen weiß und den Spieler schnell in seinen Bann zieht. Denn: jeder Schatten, jede Bewegung, jeder Ton und jedes kleine Detail scheinen eine Bedeutung zu haben. Besonders ist dabei, dass das Spiel gar nicht die Story erklärt und erklären muss, vielmehr wird auf fast poetische Art und Weise die Geschichte mithilfe von Symbolik erläutert. Als Spieler muss man also aufmerksam sein, um das Erlebte aufnehmen und verstehen zu können.


 

Fassen wir also zusammen: „MOONY:Black_Lotus“ ist ein durch und durch gelungenes Indie-Game, das mit viel Liebe gestaltet worden ist. Die Grafik ist stimmig, der Sound besonders erwähnenswert und die Story zieht in den Bann. Die Steuerung läuft problemlos, sodass dem Spielvergnügen wirklich nichts im Wege steht. Hut ab vor dem kleinen, aber feinen Entwickler-Team, das so viel Arbeit in den Titel gesteckt hat – das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen!






Ein durch und durch gelungenes Spiel, das den Spieler sofort in den Bann zieht!


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