Catjong - Purrfect Empire
- Jana

- 21. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

"Catjong" verbindet klassisches Mahjong-Gameplay mit einem Setting im antiken Rom. Durch das Abschließen einzelner Level bewegt man sich über eine Fortschrittskarte, auf der nach und nach Teile der Stadt freigespielt werden – ein Konzept, das man vor allem aus typischen Mobile-Games kennt. Thematisch ist der Rahmen stimmig, spielerisch bleibt er jedoch eher Kulisse als integraler Bestandteil.
Bewährtes Spielprinzip ohne Überraschungen
Das eigentliche Gameplay basiert vollständig auf traditionellem Mahjong: Gleiche Steine entfernen, sofern sie frei liegen, bis das Spielfeld geleert ist. Dieses Prinzip funktioniert zuverlässig und ist sofort verständlich. Gleichzeitig verzichtet "Catjong" nahezu vollständig auf neue Mechaniken oder spielerische Varianten. Wer regelmäßig Mahjong-Spiele spielt, bekommt hier exakt das, was er erwartet – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Fortschrittssystem: Motivation mit begrenzter Wirkung
Das Freischalten von Stadtteilen sorgt zunächst für Motivation. Jeder absolvierte Level bringt sichtbaren Fortschritt auf der Karte, was ein klares Ziel vorgibt. Allerdings bleibt dieser Fortschritt rein visuell. Die freigespielten Bereiche haben keinen Einfluss auf das Gameplay, bieten keine neuen Mechaniken oder spielerischen Vorteile. Dadurch nutzt sich der Reiz des Städteaufbaus relativ schnell ab.
Die Katze als Begleiter – charmant, aber belanglos
Eine Katze führt als Guide durch das Spiel und begleitet den Spieler beim Fortschritt. Sie verleiht dem Spiel einen leichten, humorvollen Ton, steht jedoch thematisch etwas quer zum antiken Rom. Spielerisch hat sie keine Funktion und bleibt ein reines Präsentations-Element. Hier wäre mehr Tiefe oder Einbindung wünschenswert gewesen.
Niedriger Schwierigkeitsgrad, wenig taktische Tiefe
Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt sehr moderat. Die meisten Level lassen sich ohne größere Planung lösen, und Hilfsfunktionen und Power Ups stehen großzügig zur Verfügung. Das macht "Catjong" gut zugänglich für Gelegenheitsspieler, sorgt aber dafür, dass echte Herausforderung und langfristige Spannung ausbleiben.

Präsentation solide, aber stark an Mobile-Standards orientiert
Grafik und Benutzeroberfläche sind sauber umgesetzt und klar strukturiert. Stilistisch orientiert sich "Catjong" stark an bekannten Mobile-Puzzle-Games. Das antike Rom ist erkennbar, bleibt aber oberflächlich. Musik und Soundeffekte sind funktional, tragen jedoch wenig zur Atmosphäre bei.
"Catjong" ist ein ordentlich produziertes Mahjong-Spiel, das auf bewährte Mobile-Mechaniken setzt: kurze Level, sichtbarer Fortschritt, klare Ziele. Das antike Rom dient als nettes Setting, wird spielerisch aber kaum genutzt. Wer ein entspanntes Mahjong für zwischendurch sucht, wird hier fündig. Spieler, die Innovation, taktische Tiefe oder eine konsequent umgesetzte Themenwelt erwarten, könnten das Spiel jedoch als zu generisch empfinden.

Solides Mobile-Mahjong mit wenig Eigenprofil |
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